12. Dezember 2025

Stellungnahme des Ersten Bürgermeisters zum Haushaltsentwurf 2026

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats,

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

Sehr geehrte Vertreter der Verwaltung, Kämmerin Frau Herrmann

Sehr geehrte Pressevertreter,

mit dem vorliegenden Haushaltsentwurf für das Haushaltsjahr 2026 liegt Ihnen der von der Verwaltung erarbeitete Finanzplan für das Jahr 2026 und die aktuelle langfristige Finanzplanung vor.

Die geplanten Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt ergeben im vorliegenden Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 ein Gesamtvolumen von 86,7 Mio. € (2025 – 79,4 Mio. €).

Der Verwaltungshaushalt ist mit 62,1 Mio. € (2025 – 55,2 Mio. €) und der Vermögenshaushalt mit 24.6 Mio. € (2025 – 24,2 Mio. €) geplant.

Die Beschäftigten der Verwaltung, die entsprechenden Sachgebiete im Rathaus und die Außenstellen wie Bauhof, Wasserwerk, Klärwerk und alle Kindertagesstätten haben ihre für das Jahr 2026 vorgesehenen Ausgaben der Kämmerei gemeldet und somit ihre Vorstellungen bzw. die ihrer Abteilungen und Sachgebiete eingebracht.

Vorgegeben wurde die vom Rechnungsprüfungsausschuss vorgeschlagene 5 % Kürzung bei allen Haushaltsstellen. Diese Kürzung ist allerdings nicht bei allen Sachgebieten durchzusetzen, weil bei verschiedenen Haushaltsstellen unabdingbare Ausgaben entstehen, die nicht zu kürzen sind, z. B. Wartungsverträge, etc.

Vorab zu betrachten sind neben den Ausgaben natürlich auch die Einnahmen durch Gebühren und Steuern, soweit diese von städtischer Seite beeinflussbar sind. Die Kämmerin Frau Herrmann hat diese zusammengeführt und in den vorliegenden Haushaltsentwurf eingearbeitet.

Aufgrund der vorherzusehenden Finanzierungsproblematik im Verwaltungshaushalt hat sie in Absprache mit den Sachgebieten bereits Kürzungen vorgenommen. Vorab waren die Abteilungsleiter angehalten, verantwortungsbewusst die Haushaltsmeldungen abzugeben.

Wir schlagen dem Stadtrat vor, mit der Zustimmung zu diesem Haushalt die Grundlagen für die tägliche Arbeit im nächsten Jahr zu schaffen, die Investitionen zu finanzieren und somit die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen. Für Anregungen und Änderungen zum vorliegenden Zahlenwerk besteht im Rahmen der jetzt anstehenden Haushaltsberatungen die Möglichkeit, diese noch zu berücksichtigen und Änderungen vorzunehmen.

Die Entwürfe des Verwaltungs- und des Vermögenshaushalts bzw. die Finanzplanung wurden von der Kämmerin der Stadt Marktheidenfeld Frau Herrmann am 25.11.2025 dem Finanz- und Wirtschaftsausschuss in öffentlicher Sitzung vorgestellt und bereits beraten. Eine Kurzvorstellung ist zudem soeben nochmals für alle SR-Mitglieder erfolgt.

Ansprechen möchte ich die Berichterstattung der Lokalpresse/ einer unserer Tageszeitungen nach dem Finanzausschuss.

Die Überschrift „Bei der Stadt Marktheidenfeld sind überraschenderweise 6 Mio. € aufgetaucht“ suggeriert eine Mehreinnahme von 6 Mio. € aus der Gewebesteuer, mit der wir nicht gerechnet haben. Viele Bürger haben mich darauf angesprochen und waren erfreut über diese „Mehreinnahme“. Leider ist es jedoch keine tatsächliche Mehreinnahme, sondern nur eine Verschiebung vom Haushaltsjahr 2025 in 2026.

Wir mussten im HH-Jahr 2025 bei der Gewerbesteuer eines großen Marktheidenfelder Betriebs erhebliche Rückzahlungen für die Vorjahre durch geänderte Bescheide des Finanzamts leisten. Uns wurde allerdings bereits mitgeteilt, dass diese Verschiebungen in den Bilanzen für uns zu einer Nachzahlung führen wird, die erst im Jahr 2026 vom Finanzamt veranlagt wird und uns auch dann erst wieder zufließen wird. Somit ergibt sich ein weitgehend neutrales Ergebnis und leider keine außerordentliche Einnahme in dieser Größenordnung.

Erfreulich ist natürlich, dass wir u. a. durch diesen Umstand im kommenden Jahr mit einer Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt planen können.

Der Verwaltungshaushalt, unsere laufenden Einnahmen und Ausgaben, soll ja immer einen Überschuss bzw. eine Zuführung zum Vermögenshaushalt erwirtschaften und uns somit die Möglichkeit für Investitionen schaffen.

In den Vorjahren konnten wir das nicht darstellen und mussten die notwendige Zuführung zum Verwaltungshaushalt aus Rücklagen finanzieren.

Nach der Kurzvorstellung in der heutigen Sitzung und meiner Stellungnahme zum Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 können die Beratungen in den Fraktionen weitergeführt werden. Es folgen in der Stadtratssitzung am 13./15.01.2026 die Stellungnahmen aller fünf im Stadtrat vertretenen Fraktionen durch die Fraktionsvorsitzenden. Hierbei können Anregungen und Änderungswünsche zum Haushalt mit vorgetragen werden

Nach diesen Stellungnahmen, werden diese durch die Kämmerin zusammengefasst und in einer der nächsten Sitzungen zur Beschlussfassung vorbereitet. Alle haushaltswirksamen Änderungen werden dann in den Haushaltsplan eingearbeitet. Die Beschlussfassung über die Haushaltssatzung ist im Februar 2026 vorgesehen.

Zu diesem Zeitpunkt haben auch die HH-Beratungen des Landkreises Main-Spessart begonnen und die voraussichtlich notwendige Erhöhung der Kreisumlage kann eingeplant werden. Eine Annahme wurde bereits durch die Kämmerin in den Haushaltsentwurf eingearbeitet.

Eine Erhöhung der Kreisumlage ist aufgrund der hohen finanziellen Belastungen des Landkreises durch den Klinikneubau und Schulbauten wohl unumgänglich.

Nach dem Satzungsbeschluss erfolgt die Prüfung und Stellungnahme zum Haushalt durch die staatliche Rechtsaufsicht beim Landratsamt Main-Spessart.

Grundsteuer

Eine moderate Anhebung des Grundsteuerhebesatzes wurde bereits beschlossen. Das gab der Kämmerin die Sicherheit in geringem Maße die Einnahmen im Verwaltungshaushalt zu erhöhen und der Forderung des Landratsamts, die Einnahmen zu erhöhen in gewisser Weise Rechnung zu tragen. Die Änderung bei der Grundsteuer A bei 325 v. H. (land- und forstwirtschaftliche Grundstücke) und Grundsteuer B bei 325 v. H. (bebaute und unbebaute private und gewerbliche Grundstücke) zu belassen. Die Mehreinnahmen werden sich voraussichtlich mit ca. 110.000 € auswirken.

Im Vergleich mit den Nachbarkommunen und Städten vergleichbarer Größe sind wir immer noch mit Abstand die Kommune mit den deutlich niedrigsten Hebesätzen.

Gewerbesteuer

Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind mit 15,5 Mio. geplant. Das deutliche Plus von ca. 6 Mio. € durch die geplante Nachzahlung habe ich bereits erläutert.

Dennoch gilt es gerade bei der Gewerbesteuer noch sehr vorsichtig mit den geplanten Einnahmen umzugehen. Die konjunkturelle Lage vieler Betriebe ist immer noch schwierig, deshalb können wir noch nicht von einer verbesserten Einnahmesituation ausgehen. Zudem kann es immer wieder strukturelle Veränderungen bei den Unternehmen geben oder Auswirkungen durch steuerliche Belange, wie bereits vorgetragen.

Einkommensteuer und Umsatzsteuer

Die Einnahmen aus der Beteiligung an der Einkommen- und der Umsatzsteuer sind stabil bzw. steigen und sind leicht gestiegen.

Stellenplan

Der zum Haushalt gehörende Stellenplan für das Jahr 2026 wurde mit dem Personalausschuss vorberaten. Es liegt eine einstimmige Beschlussempfehlung für den Stadtrat vor. Dieser Stellenplan mit den für 2026 vorgesehenen Änderungen im Personalbereich wird als Anlage zum Haushalt 2026 mit beschlossen.

Die wenigen Veränderungen beim Stellenplan betreffen überwiegend Beförderungen und Höhergruppierungen unserer städtischen Bediensteten. Unser Ziel ist, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsgerecht zu bezahlen und als Arbeitgeber attraktiv zu sein, ein nicht leichtes Unterfangen bei inzwischen fast 300 Beschäftigten der Stadtverwaltung mit allen Außenstellen. Natürlich gelingt es nicht immer auf alle Wünsche einzugehen und alle Vorstellungen zu erfüllen.

Im zu Ende gehenden Jahr sind die Personalausgaben deutlich geringer als die geplanten Ausgaben. Deutlich ausgewirkt hat sich, dass wir viele ausgeschriebene Stellen nicht besetzen konnten und leider auch langwierige Krankheitsausfälle zu verzeichnen sind.

Im kommenden Jahr werden sich die Stellenbesetzungen in der Kläranlage und im Wasserwerk deutlich auswirken und wir hoffen, die nicht besetzten Stellen im Bereich des Bauhofs und der Grünkolonne wieder zum Ansatz bringen zu können.

Wichtig ist uns der Ausbildungsbereich, im Rathaus wird wieder eine Ausbildungsstelle für Verwaltungsfachangestellte/en angeboten.

Im Bereich der Kindertagesstäten bilden wir kontinuierlich angehende Kinderpfleger und Erzieher aus.

Derzeit freuen wir uns über Auszubildende in den verschiedenen Qualifikationsstufen im Rathaus, zwei Azubis im Wasserwerk und einen Azubi in der Kläranlage.

Geplant sind Einstellungen, u. a. für die pensionsbedingte Nachbesetzung einer Technikerstelle im Bauamt mit einer ausreichenden Einarbeitungszeit. Dies ist wichtig für einen problemlosen Übergang zur Betreuung der Baumaßnahme Friedrich-Fleischmann-Grundschule.

Die kontinuierliche Ausbildung ist Teil unserer Strategie für eine gute Personalentwicklung. Die guten Erfahrungen mit den bisherigen Auszubildenden unterstreicht diesen Weg. Langfristig wollen wir in diesen Arbeitsbereichen auf eigenen Nachwuchs setzen und sich abzeichnende Versetzungen in den Ruhestand auffangen.

Im investiven Bereich, unserem Vermögenshaushalt, werden wir unseren eingeschlagenen Weg weiterverfolgen und erhebliche Investitionen, besonders in die uns gesetzlich vorgegebenen sog. Pflichtaufgaben, zu tätigen.

Schulen und Kindertagesstätten

Zu diesen Pflichtaufgaben gehört es, unseren Kindern und Jugendlichen entsprechende Plätze in den Kindertageseinrichtungen und Schulen als Sachaufwandsträger zur Verfügung zu stellen.

Es ist für uns alle eine Selbstverständlichkeit, gerade dort zu investieren.

Mit dem Beschluss und dem klaren Bekenntnis des Stadtrats, die Kita Kolpingstraße als innerstädtische Kita zu erhalten, werden im 2026 die Planungskosten und das Ausschreibungsverfahren relevant und ab 2027 werden dann Baukosten anfallen.

Die Erweiterung der Friedrich-Fleischmann-Grundschule ist auf den Weg gebracht, die Planungen sind abgeschlossen, die Baugenehmigung ist erteilt, die Schüler sind in die Interimsgebäude umgezogen. Die Abbrucharbeiten der Pavillons erfolgen gerade und die Ausschreibungen werden gestartet. In 2026 haben wir Ausgaben von 5,7 Mio. € der aktuell geplanten Baukosten von insgesamt ca. 18 Mio. vorgesehen.

Die Generalsanierung der Mittelschule Marktheidenfeld durch den Schulverband ist in vollem Gange und belastet uns sicher noch erheblich in den nächsten Jahren. Die aktuell prognostizierten Baukosten liegen bei 31,5 Mio. €. Wir tragen einen Kostenanteil prozentual zur Schülerzahl von ca. 42 %. Die Maßnahme wird von allen Schulverbandsmitgliedern getragen, ist langfristig über Darlehen finanziert und werden über die laufende Schulverbandsumlage getragen.

Ergänzung Kindertagesstätten

Über die baulichen Maßnahmen habe ich bereits gesprochen. Ein großer Ausgabeposten in unserem laufenden Verwaltungshaushalt sind die Kosten und die Defizite, die bei den Kindertagesstätten entstehen. Mit einer moderaten Erhöhung der Kita-Beiträge in 2026 und 2027 haben wir die Einnahmesituation etwas verbessert und versuchen gegenzusteuern, ohne die Eltern über Gebühr zu belasten. Wir wollen weiterhin mit guten Betreuungsschlüsseln arbeiten und eine bestmögliche Betreuungsqualität sichern.

Straßenbau

Die kostenintensivste Infrastrukturmaßnahme ist der Ausbau der Sudeten- und der Mittelstraße. Es werden die Wasserleitungen und Entwässerungseinrichtungen erneuert und Straße und Gehwege komplett erneuert. Wie Planung und die Wahrnehmung der Anwohner aufeinandertrifft haben wir in der Anliegerversammlung gemerkt, evtl. gibt es hierzu noch Anpassungen in der konkreten Ausführung. Das Thema wurde im BUA aufgegriffen und sinnvollerweise nehmen wir die Anregungen der Anwohner ernst.

Den noch fehlenden Ausbau im Teilabschnitt der Kreuzbergstraße mussten wir aufgrund der finanziellen Lage vorerst weiter zurückstellen.

Weitere Projekte und Investitionen

Mainufergestaltung:

Mit dem gefassten Beschluss können wir mit Unterstützung der Städtebauförderung den Abschnitt von der Alten Mainbrücke bis zum Biergarten weiter planen. An dieser Stelle ein Dankeschön an die breite Zustimmung der Fraktionen, die diesen Antrag ausgearbeitet und zu einem guten Kompromiss zusammengeführt haben.

Altes Pfarrhaus:

Ebenfalls ein Projekt, das wir zusammen mit der Städtebauförderung realisieren wollen, ist die Sanierung des Alten Pfarrhauses, das die Stadt erworben hat. Hier ist es möglich, dieses innerstädtische Kleinod zu einem Schmuckstück in der Altstadt zu entwickeln. Planerische Ideen wurden von drei Architekturbüros in der sog. Planungswerkstatt entwickelt. Die Grundlage für das Vergabeverfahren in 2026 wurde geschaffen.

Wohnbaugebiet Märzfeld

Die Erschließung ist abgeschlossen, erste Grundstücke konnten an junge Familien vergeben werden. Die Grundstücksverkäufe helfen die Einnahmesituation zu verbessern und aufgrund der noch fehlenden Schlussrechnung ist in 2026 noch die Restzahlung zu leisten.

Wasserversorgung

Kontinuierlich planen wir an der Weiterentwicklung und Sicherstellung unserer Wasserversorgung. Priorität hat der 3. Brunnen am Obereichholz und die Planung eines Wasserwerks neben vielen Aufgaben im Leitungsbau. Die Bohrergebnisse wurden in der BUA-Sitzung letzte Woche vorgestellt. Weiterentwickelt wird die Planung für ein neues Wasserwerk.

Grundstücksverkäufe Söllershöhe

Den geplanten Einnahmen aus Grundstücksverkäufen ist zu entnehmen, dass wir gerne zu den Wohnbauflächen im Märzfeld auch Flächen im Gewerbepark Söllershöhe verkaufen wollen. Aktuell sind wir in intensiven Gesprächen für verschiedene Verkäufe, auch für große Flächen.

Spielplätze

Erhebliche Investitionen sind im Jahr 2025 in unsere Spielplätze erfolgt. In der Bayernstraße und mit dem Inklusionsspielplatz an den Maradiesseen wurden herausragende Betätigungsmöglichkeiten geschaffen. Die Neukonzeption des Inklusionsspielplatzes ist ein voller Erfolg. Besonders der neue Soccer-Court ist nicht mehr wegzudenken und wird intensiv genutzt.

Zu diesem würde ich selbst noch einen Änderungsantrag zum Haushalt einbringen. Einige der jugendlichen Nutzer haben mich angesprochen und gebeten, noch eine Flutlichtanlage zu installieren. Damit könnte die Anlage in den Herbst- und Winterzeiten sowie in der Abendzeit genutzt werden. Aufgrund der guten und intensiven Nutzung wurde auch der Bau einer weiteren Anlage von Jugendlichen bei mir gewünscht.

Freizeitbad M2 – Bad am Maradies

Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, das Bad von der InterSPA in die städtische Hand zurückzuführen und mit der Marktheidenfelder Bäder GmbH wieder betreiben zu können. Seit 01.06/01.07.2025 ist es möglich (wenn auch aktuell noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten), wieder das Hallenbad, die Sauna und die Therme zu nutzen.

Die finanziellen Auswirkungen sind allerdings immer noch nicht endgültig und belastbar zu planen. Deshalb wird das M2 – Bad am Maradies auch im Jahr 2026 unseren Haushalt erheblich belasten.

Die Bäder GmbH hat bereits viele Sanierungsarbeiten durchgeführt, wobei auch für das nächste Jahr noch wichtige Maßnahmen anstehen.

Zielsetzung ist ein stabiler Betrieb mit weiteren Öffnungszeiten, um auch entsprechende Einnahmen erzielen zu können.

Erst wenn dieser gewährleistet ist und wir einen Überblick über die Finanzsituation haben, können wir seriös über die künftige Nutzung des Freibadgeländes nachdenken und entscheiden.

Unsicherheiten bestehen immer noch in der Auswirkung der noch anhängigen Rechtsstreitigkeiten, die zum einen mit hohen Gerichts- und Rechtsanwaltskosten verbunden sind und wir natürlich noch nicht wissen, ob wir in der Frage des eingeklagten Schadenersatzes Einnahmen für die Stadt planen können oder auch ggf. Zahlungen an die InterSPA aufgrund einer Klage leisten müssen.

Einnahmen aus dem Sondervermögen

Seit heute ist bekannt, wie die Kämmerin erläutert hat, welche Beträge auf die Kommunen verteilt werden. Diese Zuwendungen werden den Haushalt 2026 entlasten und sollen unbürokratisch helfen.

Freiwillige Leistungen

Wir sind stolz, dass wir auch im kommenden Jahr wieder viele freiwillige Leistungen in unserem Haushalt darstellen und finanzieren können.

Vereinsförderung

Stadtbus

Jugend- und Freizeiteinrichtungen

Kultureinrichtungen, Franck-Haus, Ausstellungen und Kunstpreis, Meefisch

Fazit, Ausblick, Dank:

Wir müssen auch im Jahr 2026 mit entsprechenden Überlegungen und Maßnahmen die dauerhafte Leistungsfähigkeit unserer städtischen Finanzen erhalten und sichern, möglichst sparsam wirtschaften und sorgsam mit den uns zur Verfügung stehenden Finanzmitteln umgehen.

Mit diesem Haushalt liegt uns die Arbeitsgrundlage für die Verwaltung und den Stadtrat vor, ein wiederum anspruchsvoller und interessanter Aufgabenkatalog.

Ich freue mich, dass wir zusammen mit einer konstruktiven Sachpolitik diese Aufgabe zum Wohle der Stadt Marktheidenfeld und ihrer Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen.

Am 08.03.2026 finden die Kommunalwahlen statt und wir werden am 01.05.2026 einen neuen Stadtrat in sicherlich veränderter Zusammensetzung haben. Bis dahin gilt es für uns, den aktuellen Stadtrat, wie bisher, mit Augenmaß und vielleicht auch mit Mut, noch an einigen Projekten weiter zu arbeiten und die wichtigen und richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ich danke den Stadträtinnen und Stadträten für die sehr konstruktive und angenehme Zusammenarbeit.

Ich appelliere an alle Beschäftigten und an den Stadtrat hier gemeinsam zu wirken.

Trotz aller finanziellen Unwägbarkeiten sind wir stolz und sehr dankbar für die vielen Firmen, Unternehmen und Handwerker in unserer Stadt. Sie sorgen nach wie vor für hohe Beschäftigungszahlen und tragen mit ihren Gewerbesteuerzahlungen einen wesentlichen Teil zur Finanzierung unseres Gemeinwesens bei.

Mein ganz besonderer und persönlicher Dank gilt unserer gesamten Verwaltung, den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen, den Außenstellen Bauhof, Kläranlage, Wasserwerk, VHS, Musikschule, Stadtbibliothek und dem Franck-Haus für die geleistete Arbeit.

Ganz besonders möchte ich mich bei unser Kämmerin Frau Herrmann bedanken, die diesen Haushalt sehr sorgfältig zusammengestellt hat und unsere städtischen Finanzen verantwortungsvoll verwaltet,

dem geschäftsleitenden Beamten Herrn Hanakam und den Sachgebietsleitungen für die stets enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich an unsere Blaulichtorganisationen richten. Wir pflegen aktuell eine herausragende Zusammenarbeit mit Feuerwehr, BRK, THW, Polizei.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen und kirchlichen Organisationen, die zum Gelingen unseres Gemeinwohls beitragen.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unsere beiden lokalen Tageszeitungen, Main-Post und Main-Echo, für die immer faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit objektive Berichterstattung der Stadtratspolitik und der städtischen Ereignisse.

Marktheidenfeld, den 11.12.2025

 

Thomas Stamm

Erster Bürgermeister

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