18. Mai 2026

Start für die Sanierung des „alten“ Hochbehälters

Stadt Marktheidenfeld investiert am Romberg in die Wasserversorgung

Die Wasserversorgung ist für die Stadt Marktheidenfeld ein wichtiges Thema. Dies wurde bei einem Pressetermin an den Hochbehältern am Romberg deutlich.

Der 1963 in Betrieb genommene „alte“ Hochbehälter wurde aus technischen Gründen bereits vor einigen Jahren vom Netz genommen und wird nun saniert. Eine weitere – nur wenige Meter entfernte – Anlage aus dem Jahr 2001 mit zwei je 500 Kubikmeter fassenden Behältern sorgt sichert aktuell die Wasserversorgung in der Kernstadt.

„Die Baumaßnahme am alten Hochbehälter hat für uns eine hohe Priorität“, unterstrich Marktheidenfelds Erster Bürgermeister Thomas Stamm vor Ort. „Rund 820.000 Euro nimmt die Stadt für die Sanierung in die Hand“, erläuterte Bauamtsleiter Andreas Burk.

Die Anfang Mai begonnenen Arbeiten beinhalten die Installation im Rohrkeller, die Sanierung der Wasserkammer, die Auskleidung der Behälterwände mit Edelstahl sowie die Optimierung des Behälters für moderne Betriebsabläufe nach dem neuesten Stand der Technik.

„Nach Abschluss der Arbeiten haben wir mit den beiden Anlagen ein Behältervolumen von 1.300 Kubikmetern“, stellte der städtische Wasserwerkleiter Mario Michel klar. Er kontrolliert die Hochbehälter täglich auf eventuelle Schäden und überprüft die Wasserstände und den Wasserverbrauch.

Die Arbeiten am Romberg sollen bis Anfang 2027 abgeschlossen sein, informierten die beteiligten Baufirmen.

Bildunterschrift: Baubeginn am „alten“ Hochbehälter Romberg in Marktheidenfeld: (von links) Tizian Franz und Dominik Gehring von Siegler Bau, Erster Bürgermeister Thomas Stamm, Thomas Theuerzeit von Siegler Bau, Bauamtsleiter Andreas Burk, Tobias Schneider und Martin Halbey vom Ingenieurbüro Arz und Wasserwerkleiter Mario Michel. 

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Marcus Meier

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