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15.02.2020

Bossa Nova, Bolero und sephardische Lieder



Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Franck-Haus, Untertorstraße 6, Gewölbekeller



Veranstaltungsreihe "WortKunst"



Esther Lorenz, Gesang + Rezitation

Peter Kuhz, Gitarre

 

Der Bossa Nova wurde Ende der fünfziger Jahre an der Copacabana geboren. Er ist ein "Kind" des Komponisten Antonio Carlos Jobim, der später auch sehr erfolgreich mit vielen nordamerikanischen Jazz-Musikern der "Cool Jazz Ära" zusammenarbeitete.

Seine berühmteste Komposition und leider auch eine der ganz wenige, die heute noch mit dem Bossa Nova in Verbindung gebracht wird, war die ironisch-zärtliche Verehrung für eine Bikini-Schönheit am Strand von Ipanema - genauer gesagt "The girl from Ipanema". Esther Lorenz besingt nicht nur, freiinterpretiert, den "Boy from Ipanema", Jobims romantische und poetische Lieder werden auch in original, in portugiesisch vorgetragen - ergänzt durch Entstehungsgeschichten der Lieder sowie Kultur und Leben Brasiliens der fünfziger und sechziger Jahre.

Der Bolero Cubano hatte es ebenfalls nicht schwer, besonders in Nordamerika, Fuß zu fassen. Er war in den vierziger Jahren der Inbegriff von Romantik und wurde, wie der Bossa Nova, unter anderem von Nat King Cole interpretiert. Lieder wie "Besame Mucho" waren in aller Munde.

Südamerikas und Spaniens Musik wird an diesem Abend, zusammen mit spanischer Lyrik, von Esther Lorenz und Peter Kuhz auf individuelle Weise verflochten - auf einer Reise, die sich, scheinbar zeitlos, durch Jahrhunderte und Kontinente bewegt.

 

Kartenvorverkauf: vhs und Stadtbibliothek, Preis: 14,- € / Abendkasse 16,- €



Weitere Informationen (Download PDF)


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