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  • Stadtteil Oberwittbach


  • Als hochmittelalterliche Rodungssiedlung wird das als "Platzweiler" angelegte Oberwittbach betrachtet. Wie Altfeld, Glasofen und Michelrieth gehörte auch Oberwittbach Jahrhunderte lang zur Grafschaft Wertheim. In dieser Zeit teilten die Untertanen ein gemeinsames, von der jeweiligen Herrschaft bestimmtes Schicksal. Die Herrschaft übten aus seit dem 9. Jahrhundert die Abtei Fulda mit der Propstei Holzkirchen, später auch das Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein und die Kartause Grünau. Nach dem Aussterben der Grafen von Wertheim setzten sich die Grafen von Löwenstein-Wertheim als Erben durch und blieben bis 1848 bestimmend auch in Oberwittbach.
    Noch heute bestimmt die landwirtschaftliche Prägung, die Jahrhunderte lang für alle Grafschaftsorte galt, den heutigen Stadtteil Oberwittbach. Seit dem Jahr 1976 gehört Oberwittbach zur Stadt Marktheidenfeld.

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  • Das Wappen

  • Der silberne Wellenbalken symbolisiert den namensgeben-den Wittbach, die Anordnung des Wellenbalkens im Schildhaupt zugleich die Lage des Ortes am Oberlauf des Baches. Die drei silbernen Rosen auf blauem Grund bezeichnen die frühere Zugehörigkeit zur Grafschaft Wertheim, die Farben Silber und Blau zugleich die zu Bayern.
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