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  • Graffiti-Projekt - Hall of Fame

  • Bild: Graffiti
    Im Rahmen des Graffiti-Projekts wird die Fußgänger-Unterführung am Äußeren Ring (Fußweg zur Hauptschule und zum Maradies) von der Stadt Marktheidenfeld  als Fläche für Graffiti-Kunst zur Verfügung gestellt. Sie ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, die voneinander abgetrennt und nummeriert sind. Um an der Wand aktiv werden zu können, müssen sich die potentiellen Künstler bei der Jugendpflege anmelden und einen Vertrag unterzeichnen. Damit erkennen sie die Nutzungs-bedingungen der Stadt für die Graffitifläche an. Selbstverständlich muss Rücksicht auf die Passanten genommen und Verschmutzungen vermieden werden. Deshalb ist auch die "aktive Zeit" auf Freitag und Samstag von 14-20 Uhr beschränkt. Nach Fertigstellung wird das Bild fotografiert und der Jugendpflege zur Dokumentation übergeben. Für jedes Bild besteht mindestens vier Wochen Bestands-schutz, bevor es übermalt werden darf. Die Fläche darf nur mit einem gültigen Vertrag bemalt werden. Andernfalls wird aus der legalen Kunst eine illegale Aktion, für die der Sprayer mit den üblichen Konsequenzen rechnen muss.



  • Vorgeschichte des Graffiti-Projektes

  • Die Jugendarbeit der Stadt Marktheidenfeld beschäftigt sich im Rahmen ihres offenen und jugendkulturellen Ansatzes im Jugendzentrum MainHaus immer wieder mit den Ausdrucksformen der Hip-Hop-Kultur. Diese sind neben der Tanzform Breakdance und dem Rap-Gesang der malerische Ausdruck - das Graffito, ein Bild, das durch Sprühen von Farbe entsteht.

    Der Graffiti-Arbeitskreis der Jugendarbeit sowie in beratender Funktion zwei erfahrene Sprayer aus der Graffiti-Szene, haben das Konzept für das Graffiti-Projekt Marktheidenfeld ausgearbeitet. Am 11. Juni 2005 startete das Projekt mit einem Graffiti-Wettbewerb. Inzwischen sind auch Brückenpfeiler der neuen Marktheidenfelder Mainbrücke Teil der legalen Graffiti-Flächen.

  • Ziele

  • Ziel des Graffiti-Projektes ist es, das illegale Sprühen von Graffiti zu verhindern und auch die gesellschaftliche Anerkennung der Graffitikunst zu fördern. Durch vertragliche Anerkennung der Teilnahmeregeln werden Jugendliche für Werte und Normen sensibilisiert. Bei Miss-achtung der Regeln folgt eine Sanktion. Die Jugendlichen erfahren auf diesem Weg auch die bestehenden Strukturen der öffentlichen Verwaltung. Zudem werden sie von den Pädagogen darüber aufgeklärt, dass illegale Graffiti kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat mit rechtlichen Konsequenzen darstellt, welche die persönliche Zukunft stark beeinträchtigen kann. Ähnliche Projekte wie die für Marktheidenfeld konzipierte "Hall of Fame" gibt es in vielen Städten, beispielsweise auch in Lohr. Sie haben gezeigt, dass auf legalen Graffiti-Flächen oft künstlerisch sehr hochwertige Produktionen entstehen.

 
  • Kontakt

  • Stadtjugendpfleger
    Andreas Heske
    Luitpoldstraße 17
    97828 Marktheidenfeld

    Tel.: 09391 81786
    Mobil: 0151 16139726
    Fax: 09391 7940
    andreas.heske@marktheidenfeld.de

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